Wie ich zum Zuhälter wurde

Sie wollte es so

Das Wort Zuhälter wird von den meisten Menschen eher mit dem Klischee des schmierigen Typen in Verbindung gebracht, der in einer dunklen Ecke des Bordells darauf wartet, seine Mädels und auch die Freier abzuzocken. Zugegeben habe ich früher auch einmal so gedacht. Das änderte sich allerdings, als ich durch meine heutige Freundin langsam aber sicher in den Escort abdriftete. Heute bin ich eindeutig so etwas wie ein Zuhälter, bediene aber ebenso wenig Klischees, wie ich das verkörpere, was sich viele unter einem solchen vorstellen.
Aber alles der Reihe nach. Daher möchte ich da anfangen, wo auch für mich alles seinen Escort Anfang nahm. Und das war vor etwa neun Monaten in meiner Stammdisco in Düsseldorf.

Ich der Zuhälter aus Düsseldorf? Meine Escort Geschichte

Damals traute ich mich zum ersten Mal, meine unfassbar schöne Flamme anzusprechen. Ich hatte sie zuvor schon einige Male gesehen, nur fehlten mir immer der Mumm und der Mut, um sie anzusprechen. Das lag einfach daran, dass es sich um eine unbegreiflich tolle Frau mit einer beachtlichen Ausstrahlung handelte. Wie man sehen kann, bin ich eher weniger das, was man sich unter einem waschechten Zuhälter vorstellt. Natürlich bin ich kräftiger und auch nicht auf den Mund gefallen. Ein Prügelknabe bin ich aber ebenso wenig, wie ich schmierig und hinterhältig bin. Nun ja, zurück zum Anfang dieser Geschichte... Ich sprach diese tolle Frau an diesem Abend also endlich an. Und ganz zu meiner Überraschung schien sie tatsächlich Interesse an mir zu haben. Etwa sechs Monate gingen wir miteinander aus - dann gestand sie mir eines schönen Abends, dass sie als Escort tätig ist. Zu Beginn war ich zugegeben etwas geschockt. Ich hatte immerhin nur einen sehr blassen Schimmer davon, was das bedeutete. Doch meine Freundin versicherte mir sehr schnell, dass das nur ein Job wie einer von vielen anderen war. Der Unterschied war aber in erster Linie die Bezahlung. Denn: Meine Freundin verdient in einer Nacht oft das, was ich früher in einem ganzen Monat verdient habe.

Kurze Zeit später bat mich meine Freundin darum, sie zu einem Escort Termin in Düsseldorf zu begleiten. Natürlich musste ich nicht mit in das Zimmer kommen, aber da sie den Kunden noch nicht kannte, wollte sie jemanden in ihrer Nähe wissen. Ganz ehrlich war das ein komisches Gefühl - zu Beginn. Doch nachdem sie drei Stunden später zurück zum vereinbarten Treffpunkt kam und sich wirklich nichts zwischen uns verändert hatte, fühlte ich mich besser. Immerhin wusste ich sie zum ersten Mal, seitdem ich im Bilde war, in sicheren Händen. Schließlich hätte ich bei einem Problem in wenigen Minuten bei ihr sein können. In den darauf folgenden Wochen begleitete ich meine Freundin immer öfter, brachte sie zu den verschiedenen Hotels oder teilweise auch zu den Häusern und Wohnungen der Kunden. Manchmal begleitete ich sie sogar auf Reisen - für die sie komplett aufkam. Sie wollte mich einfach dabei haben und ich fühlte mich ebenfalls sicherer, wenn ich in ihrer Nähe sein konnte.

Ich bereue nichts

Ein paar Wochen später begleitete ich meine Freundin mit einer weiteren Freundin zu einem Doppelescort. Seitdem begleite ich manchmal auch diese junge Frau, da sie mir traut und sich so ebenfalls sicherer fühlt. Mein Job ist es also, ihnen den Rücken zu decken und schnell vor Ort zu sein, wenn es Probleme gibt - was eher selten der Fall ist. Denn beim Escort handelt es sich meistens um sehr angesehene Kunden. Meistens bin ich aber natürlich mit meiner Freundin unterwegs. Mittlerweile habe ich sogar meinen Job als Kfz-Mechaniker aufgegeben. Denn meine Freundin verdient eindeutig mehr als genug, um uns beide problemlos durchzubringen. Das macht sie übrigens nicht, weil ich es sage, sondern weil sie es will. Und so können wir uns sehr oft sehen und uns geht es finanziell und auch übergreifend prächtig. Fühle ich mich schlecht, weil ich sozusagen ein Zuhälter bin? Diese Frage muss ich mit Ja und auch mit Nein beantworten. Manchmal fühlt es sich komisch an, sie dort oben oder auch nur wenige Meter entfernt von mir mit einem anderen Mann zu wissen.

Aber ich habe eingesehen, dass es sich dabei um einen Job handelt, der uns beiden einen unvergleichbaren Lebensstil ermöglicht. Natürlich weiß ich auch, dass meine Freundin Spaß und Freude an diesem Job verspürt. Sie liebt Sex, möchte nicht ohne diesen in diesen Ausmaßen sein und ich kann eindeutig damit leben. Schließlich habe ich auch etwas davon und sie ist immer ehrlich zu mir. Und, was wohl der größte Vorteil unserer beiden "Jobs" ist, ist die Zeit, die wir miteinander verbringen können. Wir führen ein schönes Leben und bisher bereue ich nichts.